Infos über Südafrika - Reiseagentur Sandra Jostes

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Infos über Südafrika

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Sollten Sie eine Reise nach Südafrika planen, so habe ich Ihnen hier ein paar - vielleicht für Sie nützliche - Informationen zusammen gestellt. Ich möchte Sie zugleich darauf aufmerksam machen, dass ich für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen keine Haftung oder Garantie  übernehme.

Apotheken
In Südafrika sind Apotheken gleichzeitig Drogerien. Sie heißen „Apteek“ (Afrikaans) oder „Chemist“ (Englisch). Wie in Europa gibt es auch einen Notdienst.

Autofahren
In Südafrika herrscht Linksverkehr.

Folgende Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten:

  • innerhalb geschlossener Ortschaften 60 km/h

  • auf Landstraße 100 km/h

  • auf bestimmten Fernstraßen (Freeways) 120 km/h


Das südafrikanische Straßennetz ist von guter Qualität und relativ dicht, die wichtigsten Verbindungen sind asphaltiert. Es besteht Anschnallpflicht sowie eine Promillegrenze von 0,8 für Fahrer. Bei Überschreitungen muss mit strengen Strafen gerechnet werden.

Wichtig: Der Fahrer benötigt einen internationalen Führerschein.

Einreise
Besucher aus Deutschland benötigen bei einem Aufenthalt von maximal 3 Monaten kein Visum. Der Reisepass muss allerdings noch 6 Monate über den geplanten Rückreisetermin hinaus gültig sein. Achten Sie darauf, dass noch genügend freie Stellen – mindestens 2 – in Ihrem Pass sind. Sie werden einige Stempel bekommen.

Neue Regeln für die Einreise mit Kindern

Seit dem 1. Oktober 2014 gelten in Südafrika neue Regeln für die Einreise mit Kindern. Minderjährige müssen dann bei Ein- und Ausreise eine Geburtsurkunde vorweisen, aus der beide Eltern hervorgehen. Diese muss in beglaubigter Form ins Englische übersetzt sein. Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil mit der Reise einverstanden ist. Dies erfolgt durch eine eidesstattliche Versicherung, Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils. Wenn ein Elternteil das alleinige Sorgerecht für die Kinder hat, so muss er ebenfalls einen offiziellen Nachweis dafür vorlegen. Personen, die mit Minderjährigen reisen, die nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen eidesstattliche Versicherungen, Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern des Kindes vorlegen. Das Auswärtige Amt empfiehlt, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Die Südafrikanische Botschaft rät, eine internationale Geburtsurkunde zu beantragen.

Essen und Trinken
Grundsätzlich ist die südafrikanische Küche europäisch geprägt. Besonders beliebt ist bei den Südafrikanern das „Braaivleis“, d.h. das Grillen unterschiedlicher Fleischware: Schwein- oder Rindfleisch, Hammel- oder Lammstücke oder die allseits beliebten „Borewors“. Daneben werden – insbesondere in den Küstenregionen - verschiedene Fischgerichte angeboten. „Biltong“ - luftgetrocknetes Fleisch vom Wild (z.B. Kudu oder Strauß) ist stark verbreitet. Salate können überall bedenkenlos verzehrt werden, denn die Lebensmittelhygiene ist beispielhaft. Ebenso können Sie überall Wasser aus der öffentlichen Wasserversorgung trinken. Zum Essen trinkt man das einheimische Bier oder die ausgezeichneten südafrikanischen Weine.

Fliegen

  • legere Kleidung

  • Ohrstöpsel gegen den Fluglärm und zum besseren Schlafen

  • dicke Socken (damit man bequem die Schuhe ausziehen kann, ohne kalte Füße zu bekommen)

  • nicht zu viel und zu schwer essen, nur mäßig Alkohol

  • eine Augenklappe schirmt Licht ab und hilft beim Einschlafen

  • genug trinken! (Die Luft im Flugzeug ist sehr trocken)

Personen mit Vorerkrankungen (insbesondere der Lungen und des Herzens, aber auch mit Thrombosegefahr oder Venenleiden) sollten vor der Reise unbedingt mit einem höhen- und flugmedizinisch versierten Arzt sprechen. Bei Kindern sollten Eltern im Falle einer bestehenden Erkältung unbedingt darauf achten, dass ca. ½ Stunde vor der Landung abschwellende Nasen-bzw. Ohrentropfen verabreicht werden, ggf. kann zusätzlich ein Kaugummi gekaut werden.

Flüge
Es ist unerlässlich, dass Sie spätestens 72 Tage vor Antritt des Fluges diesen rückbestätigen lassen. Flugplanänderungen sind jederzeit kurzfristig möglich und nur durch ein rechtzeitiges Rückbestätigen können Sie von selbigen erfahren. Über nicht oder zu spät rückbestätigte Plätze dürfen die Fluggesellschaften neu verfügen.

Gesundheit
Südafrika verfügt über eine ausgezeichnete medizinische Versorgung, die sich absolut mit europäischen Verhältnissen messen kann (die erste Herztransplantation fand bekannterweise in Südafrika statt).

Rufnummern der lokalen Krankenhäuser finden Sie am Beginn der Telefonbücher. Landesweiter Polizei-Notruf: 10111 Landesweiter Notruf für Rettungswagen: 10177 Wichtig für Übersee-Besucher: Europäische Krankenscheine werden in Südafrika nicht akzeptiert. Besucher müssen für die Kosten selbst aufkommen. Schließen Sie deshalb unbedingt eine Auslandskrankenversicherung ab. Manche privaten Kassen decken das Auslandsrisiko ab – erkundigen Sie sich bitte vor Reiseantritt. Eine Malaria-Prophylaxe ist für den Besuch des Krüger Nationalparks, der benachbarten Wildparks sowie beim Besuch der Wildschutzgebiete Kwazulu-Natals sehr ratsam. Medikamente zur Malaria-Prophylaxe sind in den Apotheken erhältlich. Bei Eintritt der Dunkelheit: lange Hosen und langärmliges Oberteil tragen. Tagsüber: Mückenspray benutzen. Beim Schwimmen im Ozean muss auf Strömungen und auf eventuelle Gefährdung durch Haie geachtet werden. Doch die Gefahr, einem Hai zum Opfer zu fallen, ist sehr, sehr gering.

Kleidung
Bevorzugt sollten Sie Kleidung mitnehmen, die Sie im warmen Klima tragen. In den Urlaubsgebieten ist die Kleidung freizeitbetont, in Hotels und Restaurants (besonders abends) formell. Vergessen Sie nicht, für kühlere Abende oder Tage eine Wolljacke oder Anorak mitzunehmen. Im Sommer sollten Sie Sommerkleider, Shorts und leichte Anzüge einpacken, die auch im „Winter“ ratsam sind. Warme Kleidung benötigen Sie im Winter im südwestlichen Kapland und in hochgelegenen Gebieten (z.B. Johannesburg). Sonnenhut, bequeme Schuhe und Badesachen gehören ebenfalls ins Reisegepäck. Bei Safaris eignet sich am besten Kleidung in neutralen, gedeckten Farben sowie geschlossene Schuhe mit fester Sohle. Um Mückenstiche (Malaria) zu vermeiden, empfiehlt es sich am Abend lange Sachen zu tragen. Empfehlenswert ist auch eine Sonnenbrille, Fernglas und Taschenlampe (für Camps in den Nationalparks und auf Campingplätzen). Keine Sorge, wenn Sie etwas vergessen haben: In Südafrika können Sie (fast) alles kaufen.

Klima
Klimatisch sind Reisen nach Südafrika zu jeder Jahreszeit möglich. Wenn wir Winter haben, herrscht in Südafrika Sommer.

Durchschnittstemperaturen in Südafrika:
Im Winterhalbjahr (April bis September) : Tag 18 – 25°C  Nacht 8 – 15°C
Im Sommerhalbjahr (Oktober bis März) : Tag 25 – 32°C  Nacht 15 – 20°C

Krankenversicherung
Prüfen Sie bitte nach, ob Ihre Krankenversicherung im Krankheitsfalle für die Kosten im außereuropäischen Raum aufkommt. Die medizinische Versorgung im Lande ist gut, aber es besteht kein Sozialabkommen zwischen Deutschland und Südafrika. In der Regel wird daher eine Reisekrankenversicherung für das Ausland unvermeidlich. Es gibt zwar viele und zum Teil giftige Schlangen, doch lauern diese nicht gerade auf Touristen. Übermäßige Angst ist deshalb nicht angebracht; trotzdem sollten Sie auf Ihren Weg achten. In der Regel flüchten die Tiere schon lange, bevor Sie sie sehen können.

Sprachen
Amtssprachen sind Afrikaans und Englisch. Mit der englischen Sprache kann man sich praktisch überall verständigen.

Strom
Die Stromspannung in der Stadt und auf dem Land beträgt 220/230 V Wechselstrom, 50 Hz. Da die Stecker ein anderes Format als bei uns haben, ist ein Adapter nötig, dieser kann in Elektrogeschäften und Kaufhäusern in Südafrika kaufen. Größere Hotels dagegen haben im Bad passende Steckdosen.

Tankstellen
Das Tankstellennetz ist in Südafrika dicht. Öffnungszeiten von 7.00 – 18.00 Uhr. Große Tankstellen der Ketten Shell, BP usw. haben 24 Stunden geöffnet.

Achtung: Benzin kann nicht per Kreditkarte, sondern nur bar bezahlt werden.

Telefonieren
Vorwahl nach Südafrika: 00 27 Vorwahl für Deutschland von Südafrika: 00 49

Trinkgeld
Es wird in Südafrika nicht so häufig wie in Europa gegeben. Es sollte nach Umfang und Qualität einer Leistung gegeben werden. Als Leitlinie gilt, dass das Trinkgeld 10 % des Preises entsprechen sollte. In den Restaurants ist normalerweise ein Trinkgeld von 10 % eingerechnet. Trotzdem sollte man bei besonders aufmerksamer Bedienung ein Trinkgeld nach eigenem Ermessen geben. Taxifahrer erwarten etwa 10 % Trinkgeld.

Die Währung in Südafrika ist der südafrikanische Rand.

Empfehlenswert ist die Mitnahme von €-Reiseschecks (Sicher, da bei Diebstahl versichert). Euroschecks werden generell nicht akzeptiert. Kreditkarten können in größeren Geschäften, Hotels, Restaurants bei den Airlines, Mietwagenunternehmen und anderen Zweigen oder Touristikbranche benutzt werden. Gebräuchlich sind besonders VISA und MasterCard (=EuroCard).

Zeit
Die südafrikanische Zeit ist identisch mit der europäischen Sommerzeit. Im europäischen Winter muss die Uhr um eine Stunde vorgestellt werden (wenn es in Frankfurt 12 h ist, ist es in Johannesburg 13.00 Uhr). Auf Grund der größeren Nähe zum Äquator ist der Übergang vom Tag zur Nacht viel schneller. Innerhalb von maximal 30 Minuten wird es stockfinster. Die Tage im südafrikanischen Sommer sind kürzer als die europäischischen Sommertage, dafür sind die südafrikanischen Wintertage (=Trockenzeit) länger als die europäischen Wintertage. Im Sommer wird es gegen 19.15 Uhr dunkel, im Winter gegen 17.00 Uhr.

Und nun bleibt mir nur noch, Ihnen einen schönen Aufenthalt in Südafrika zu wünschen.


 
 
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